Sie möchten offene Stellen und Ausbildungsplätze mit qualifizierten Bewerbenden besetzen, doch Ihr Unternehmen ist größeren Arbeitgebern vielleicht weniger bekannt. Bewerbende vergleichen in diesem Fall genau: Was sagt die Karriereseite, wie klingt die Anzeige, und passt beides zu dem, was Mitarbeitende über ihren Alltag erzählen? Employer Branding setzt an dieser Stelle an. Es macht Ihre Stärken als Arbeitgeber sichtbar und verbindet sie zu einer glaubwürdigen Botschaft. Kalina Kommunikation begleitet Sie dabei von der strategischen Klärung über die Gestaltung bis zur technischen Umsetzung.
Warum eine Arbeitgebermarke wirkt
Unter Employer Branding versteht man den bewussten Aufbau einer Arbeitgebermarke, also des Bildes, das Bewerbende und Beschäftigte von Ihrem Unternehmen als Arbeitgeber haben. Nach außen erleichtert dieses Bild die Entscheidung für eine Bewerbung. Nach innen hilft es, dass Mitarbeitende ihre Aufgaben als sinnvoll erleben und länger im Unternehmen bleiben. Wirksam wird die Arbeitgebermarke allerdings nur dann, wenn das Versprochene im Arbeitsalltag tatsächlich erlebbar ist.
Am Anfang steht eine ehrliche Bestandsaufnahme. Welche Vorteile bietet Ihr Unternehmen tatsächlich, etwa Entwicklungswege, Führungskultur, Verantwortung oder kurze Entscheidungswege? Die Antworten lassen sich nicht aus Annahmen ableiten. Deshalb stützen wir uns auf mehrere Quellen, damit das Ergebnis die Realität im Betrieb abbildet und nicht nur den Wunsch nach einem guten Image. Dafür fließen in der Regel vier Quellen ein:
- Gespräche mit Geschäftsführung und Personalverantwortlichen
- Auswertung bestehender Stellenanzeigen und der Karriereseite
- Einbindung von Teams, die den Arbeitsalltag täglich erleben
- Vergleich mit dem Auftritt anderer Arbeitgeber in Ihrem Umfeld
Employer Value Proposition verstehen
Aus den Stärken entsteht die Employer Value Proposition (EVP), das Leistungsversprechen Ihres Unternehmens als Arbeitgeber. Sie beschreibt, was Beschäftigte über das Gehalt hinaus erhalten. Eine tragfähige EVP grenzt Sie von anderen Arbeitgebern ab und ist so realistisch formuliert, dass sie im Alltag eingelöst werden kann. Wie sich solche Vorgaben dauerhaft festhalten lassen, erläutert unser Beitrag zu den Inhalten eines Markenhandbuchs.
Kommunikation über alle Kanäle
Arbeitgeberkommunikation findet auf der Karriereseite, in Stellenanzeigen, auf Social-Media-Profilen, in Druckmaterialien für Messen und Hochschulen sowie intern statt. Alle Kanäle sollten denselben Kern erzählen. Verspricht die Karriereseite Eigenverantwortung, die Anzeige aber nur feste Vorgaben, entsteht ein Widerspruch, den Bewerbende schnell bemerken. Wie sich eine Marke auf Social Media verständlich übersetzen lässt, zeigt unser Beitrag zur Social-Media-Kommunikation.
Die Karriereseite ist für viele Interessierte der erste ausführliche Kontakt. Sie sollte Bereiche, Bewerbungsablauf und Ansprechpersonen übersichtlich darstellen und Eindrücke aus dem Team vermitteln. Für die Personalvermittlung OLYVE CONSULTING haben wir mit Expedition Traumjob eine Website umgesetzt, auf der Kandidaten und Unternehmen schnell die relevanten Informationen finden. Teamfotos sollten dabei sauber freigegeben sein, wie unser Beitrag zu Bildmaterial für Web und Print erläutert.
Stellenanzeigen sind ein Recruiting-Instrument für eine konkrete Position, Employer Branding liefert dagegen die dauerhafte Grundlage. Passen beide zusammen, wirken Anzeigen weniger austauschbar und erzählen dieselbe Geschichte wie die Karriereseite. Bei der Gestaltung von Anzeigen und Kampagnenmotiven sowie bei Formulierung und Tonalität unterstützen wir Sie. Die operative Rekrutierung, also Bewerbungseingang, Vorauswahl und Kommunikation mit Kandidaten, übernehmen wir nicht.
Employer Branding im Mittelstand
Kleine und mittelständische Unternehmen konkurrieren häufig mit größeren, bekannteren Arbeitgebern. Bekanntheit ist dabei nicht der einzige Hebel. Typische Stärken liegen in kurzen Entscheidungswegen, persönlicher Verantwortung und der direkten Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung. Werden diese Vorteile klar und nachvollziehbar beschrieben, können Bewerbende gezielt entscheiden, ob Ihr Unternehmen zu ihnen passt.
- Trotz offener Stellen gehen nur wenige qualifizierte Bewerbungen ein
- Stellenanzeigen unterscheiden sich kaum von denen anderer Arbeitgeber
- Karriereseiten wirken veraltet oder sind schwer zu finden
- Botschaften auf den einzelnen Kanälen sind uneinheitlich
- Das Versprechen im Auftritt passt nicht zur gelebten Unternehmenskultur
Solche Situationen lassen sich oft nicht allein mit mehr Werbung lösen. Häufig liegt die Ursache in einer unklaren Positionierung: Wenn nicht festgelegt ist, wofür das Unternehmen als Arbeitgeber steht, fällt es schwer, Anzeigen, Karriereseite und Social Media darauf auszurichten. Deshalb beginnt die Arbeit mit der Klärung der Arbeitgeberstärken und nicht mit der Produktion weiterer Kampagnen.
Arbeitgebermarke für Unternehmen in Schwerte
Wir betreuen Unternehmen aus Schwerte von unserem Sitz in Dortmund aus. Gemeinsame Termine vereinbaren wir nach Absprache, Abstimmungen sind ebenso per Videokonferenz möglich. Soll der Arbeitgeberauftritt mit dem übrigen Markenbild verbunden werden, bildet ein verbindlicher Gestaltungsrahmen die Grundlage. Wie ein solcher Rahmen aussehen kann, zeigt das Projekt Kleine Dinge. Große Wirkung. für Babybugz. Details zur regionalen Betreuung finden Sie unter Leistungen in Ihrer Region.
Fragen zu Employer Branding
Welche Unterlagen sollten wir für ein erstes Briefing bereitstellen?
Hilfreich sind bestehende Stellenanzeigen, die aktuelle Karriereseite und eine Übersicht der Positionen, die sich schwer besetzen lassen. Ebenso wichtig ist die Sicht der Geschäftsführung darauf, welche Wirkung der Arbeitgeberauftritt erzielen soll. Fehlen Unterlagen, klären wir diese Punkte im Erstgespräch gemeinsam.
Wie lange dauert es, bis eine Arbeitgebermarke erarbeitet ist?
Der Zeitrahmen hängt vom Umfang ab, etwa davon, ob nur eine Positionierung entstehen soll oder zusätzlich Karriereseite, Anzeigenlayouts und Social-Media-Vorlagen umgesetzt werden. Die Klärung der Arbeitgeberstärken braucht meist mehr Zeit als die anschließende Gestaltung. Einen verbindlichen Zeitplan nennen wir, sobald der Umfang nach dem Briefing feststeht.
Sollten Mitarbeitende in die Entwicklung der Arbeitgebermarke einbezogen werden?
Ja, denn Bewerbende prüfen häufig, ob Aussagen zum Unternehmen mit dem Alltag übereinstimmen. Gespräche mit Teams oder kurze Workshops liefern Formulierungen, die authentisch klingen. Auch Beschäftigte, die Inhalte später teilen, sollten die Botschaften verstehen und mittragen können.
Woran erkennen Unternehmen, dass ihre Karriereseite überarbeitet werden sollte?
Ein Hinweis ist, wenn Bewerbende häufig nach Grundlegendem fragen, etwa nach dem Ablauf des Bewerbungsprozesses oder den Ansprechpersonen. Auch veraltete Bilder, alte Stellenangaben oder eine Sprache, die nicht zu den Anzeigen passt, sprechen dafür. Eine Prüfung der Inhalte zeigt schnell, welche Angaben fehlen oder sich widersprechen.
Übernimmt Kalina Kommunikation auch die Personalvermittlung?
Nein, unser Schwerpunkt liegt auf Konzeption, Gestaltung und Umsetzung der Arbeitgeberkommunikation. Die Auswahl von Bewerbenden, Vorstellungsgespräche und arbeitsrechtliche Fragen bleiben bei Ihrer Personalabteilung oder einem Recruiting-Partner. Unsere Materialien lassen sich so vorbereiten, dass sie in diesen Prozess gut eingebunden werden können.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit einem Unternehmen in Schwerte ab?
Wir betreuen Unternehmen in Schwerte von Dortmund aus, und Abstimmungen laufen nach Absprache per Videokonferenz oder in gemeinsamen Terminen. Die Abläufe richten sich nach Ihren internen Strukturen, etwa nach Freigabeschleifen bei Geschäftsführung oder Personalabteilung. So bleibt die Entwicklung der Arbeitgebermarke nachvollziehbar und an Ihre Entscheidungswege angepasst.
Gespräch zur Arbeitgebermarke
Wenn Sie prüfen möchten, welche Arbeitgeberstärken in Ihrem Unternehmen liegen und wie Karriereseite sowie Recruiting-Kommunikation zusammenpassen sollen, lohnt ein unverbindliches Gespräch. Vorab hilfreich sind Angaben zu den Positionen oder Ausbildungsplätzen, die Sie besetzen möchten, und zu den Herausforderungen in Ihrem Team. Welche Informationen ein Briefing enthalten sollte, zeigt unser Beitrag zum Briefing für Agenturen.













