Sie suchen in Marl Fachkräfte oder Auszubildende und stellen fest, dass Ihre Stellenanzeigen kaum von denen anderer Arbeitgeber zu unterscheiden sind? Wenn Interessierte nur allgemeine Werte lesen, fällt ihnen die Entscheidung für Ihr Unternehmen schwer. Kalina Kommunikation aus Dortmund entwickelt mit Unternehmen Konzepte, die sichtbar machen, wofür sie als Arbeitgeber stehen, und diese Aussagen in allen Kanälen umsetzen.
Warum eine Arbeitgebermarke wirkt
Eine Arbeitgebermarke ist das Bild, das Menschen von Ihrem Unternehmen als Arbeitgeber haben, lange bevor sie sich bewerben. Sie entsteht aus den Erfahrungen der Mitarbeitenden, aus dem Verlauf des Bewerbungsprozesses und daraus, wie Sie über Ihr Unternehmen sprechen. Eine klare Positionierung hilft, passende Bewerber gezielt anzusprechen, und stärkt das Selbstverständnis der Belegschaft. Wie stark diese Wirkung ausfällt, hängt vor allem von Führung und Unternehmenskultur ab.
Am Anfang steht eine ehrliche Bestandsaufnahme. Häufig sind die stärksten Argumente eines Betriebs bereits vorhanden, werden aber nicht mehr wahrgenommen, weil sie im Alltag selbstverständlich geworden sind. Genau diese Stärken gilt es zu erkennen, bevor Botschaften formuliert werden. Die Analyse folgt in der Regel diesen Schritten:
- Befragung von Mitarbeitenden zu Aufgaben, Entwicklung und Zusammenarbeit
- Prüfung bestehender Stellenanzeigen, Karriereseiten und Recruiting-Materialien
- Abgleich des Selbstbilds der Führung mit dem Erleben der Belegschaft
- Auswahl von zwei bis drei Stärken, die sich glaubwürdig belegen lassen
Die Employer Value Proposition (EVP) fasst zusammen, was Ihr Unternehmen Mitarbeitenden konkret bietet und was Sie im Gegenzug erwarten. Sie bildet das Fundament für alle Botschaften, denn Anzeigen, Karriereseite und Social Media greifen auf dieselben Aussagen zurück. Eine tragfähige EVP ist präzise genug, um sich von anderen Betrieben abzuheben, und ehrlich genug, um im Arbeitsalltag eingelöst zu werden.
Konsistenz über alle Kanäle
Viele Unternehmen setzen einzelne Maßnahmen um, ohne sie aufeinander abzustimmen. Dann wirkt die Anzeige modern, die Karriereseite dagegen veraltet, und im Gespräch klingt wieder etwas anderes an. Ein einheitlicher Auftritt aus Tonalität, Bildsprache, Farben und Typografie schafft Orientierung. Wie ein verbindlicher Rahmen aussehen kann, zeigt der Corporate Design Guide für Babybugz, der Logo, Farben, Schriften und die fotografische Umsetzung festlegt. Die Kanäle, die dieselbe Botschaft tragen sollten, sind:
- Karriereseite und Unternehmenswebsite
- Stellenanzeigen auf Jobportalen und in Print
- Social-Media-Profile und Recruiting-Beiträge
- Informationsmaterialien und Bewerbungsunterlagen
Die Karriereseite ist für viele Bewerber der erste ausführliche Kontakt mit Ihrem Unternehmen. Sie sollte zeigen, welche Aufgaben es gibt, wie der Bewerbungsprozess abläuft und wer als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Wie klare Strukturen Interessierte schnell zu den relevanten Informationen führen, zeigt der Webauftritt für Olyve Consulting, eine Personalvermittlung für Führungskräfte. Wer die Website ohnehin überarbeitet, sollte den Karrierebereich von Beginn an mitdenken, wie es auch bei den Leistungen für digitale Auftritte vorgesehen ist.
Recruiting und Employer Branding
Employer Branding und Recruiting hängen zusammen, sind aber nicht dasselbe. Employer Branding ist ein langfristiger Prozess, der festlegt, wofür Ihr Unternehmen als Arbeitgeber steht. Recruiting beschreibt die konkrete Besetzung einzelner Stellen, meist in einer zeitlich begrenzten Kampagne. Wir übernehmen den kommunikativen Teil: Konzept, Motive, Texte und Umsetzung. Operative Personalvermittlung, Auswahlverfahren und arbeitsrechtliche Fragen gehören nicht zu unserem Leistungsumfang.
Am Anfang steht ein Briefing, in dem Sie die zu besetzenden Stellen, die gesuchten Profile und die Argumente festhalten, die genau diese Zielgruppe überzeugen. Welche Angaben dafür hilfreich sind, beschreibt unser Beitrag zum Briefing für Agenturen. Daraus entstehen Kampagnenidee, Gestaltungslinie und Materialien für Anzeigen, Social Media und Druckprodukte. Gedruckte Unterlagen ergänzen die digitalen Kanäle, etwa bei Veranstaltungen oder im persönlichen Austausch.
Mitarbeiterbindung von innen stärken
Employer Branding wirkt auch nach innen. Mitarbeitende, die ihren Arbeitgeber als glaubwürdig erleben, verstehen die Ziele des Unternehmens besser und vertreten es selbstverständlicher in ihrem Umfeld. Interne Kommunikation über Entwicklungen, Werte und Projekte unterstützt diese Wirkung. Entscheidend ist, dass Versprechen nach außen mit dem Arbeitsalltag übereinstimmen, denn Widersprüche schwächen jeden Auftritt. Hilfreich ist dabei ein Markenhandbuch, das Mitarbeitenden verbindlich Orientierung gibt.
Employer Branding in Marl
Unternehmen in Marl betreuen wir von unserem Sitz in Dortmund aus, Marl gehört zu unserem Einzugsgebiet. Inhalte, Abläufe und Termine stimmen wir individuell mit Ihnen ab, damit die Zusammenarbeit klar strukturiert verläuft. Die Inhalte entwickeln wir auf Grundlage Ihrer eigenen Aussagen und Erfahrungen, sodass der Auftritt glaubwürdig aus Ihrem Unternehmen heraus wirkt.
Häufige Fragen zu Employer Branding
Ist Employer Branding dasselbe wie Personalmarketing?
Beide Begriffe überschneiden sich, haben aber unterschiedliche Reichweiten. Employer Branding beschreibt die langfristige Entwicklung der Arbeitgebermarke, also Positionierung, Werte und das Erleben im Unternehmen. Personalmarketing umfasst die konkreten Maßnahmen, mit denen offene Stellen kommuniziert werden, etwa Anzeigen oder Recruiting-Kampagnen.
Was sollten wir für ein erstes Gespräch zur Arbeitgebermarke vorbereiten?
Hilfreich sind bestehende Stellenanzeigen, die aktuelle Karriereseite und vorhandene Gestaltungsvorgaben wie ein Corporate Design. Ebenso wichtig ist eine Übersicht der Stellen, die besetzt werden sollen, und der Entwicklungen, die im Unternehmen geplant sind. Fehlt einzelnes Material, ist das kein Hindernis, denn im Gespräch lässt sich klären, was zuerst geprüft werden sollte.
Wie lange dauert die Entwicklung einer Arbeitgebermarke?
Die Dauer hängt vom Umfang ab. Eine Bestandsaufnahme mit wenigen Gesprächen ist in der Regel überschaubarer als die Entwicklung einer Positionierung mit Gestaltung aller Kanäle. Einen verbindlichen Zeitrahmen können wir erst nennen, nachdem die Ausgangslage geklärt ist.
Können Mitarbeitende in die Arbeitgeberkommunikation eingebunden werden?
Ja, und das wirkt meist glaubwürdiger als reine Unternehmensdarstellung. Mitarbeitende können als Gesprächspartner für Porträts, Erfahrungsberichte oder Einblicke in Teams dienen, wenn sie freiwillig mitwirken. Bild- und Datenschutzfragen sollten Sie vorab mit Ihrer internen Stelle oder einer Rechtsberatung klären.
Lohnt sich Employer Branding auch mit einem kleinen Budget?
Ja, wenn der Fokus auf wenigen wirkungsvollen Bausteinen liegt. Eine klare Positionierung, eine übersichtliche Karriereseite und einheitlich gestaltete Stellenanzeigen wirken oft stärker als viele verstreute Einzelmaßnahmen. Das Budget bestimmt vor allem, wie viele Kanäle Sie gleichzeitig bespielen.
Wie läuft die Zusammenarbeit, wenn Ihr Unternehmen in Marl sitzt?
Für die Konzeption ist die Entfernung meist weniger entscheidend als eine gute Abstimmung. Wir klären vorab Ziele, Zeitplan und Freigabeprozesse und legen fest, wer auf Ihrer Seite Entscheidungen trifft. Abstimmungen erfolgen nach Absprache, etwa über Termine oder Unterlagen, die Sie uns bereitstellen.
Printmedien ergänzen im Recruiting die digitalen Kanäle, etwa bei Veranstaltungen oder im direkten Austausch mit Interessierten. Welche Druckprodukte dafür infrage kommen, zeigt unsere Seite zu den Print-Leistungen. Damit sie zum übrigen Auftritt passen, sollten sie auf einer gemeinsamen Markenbasis aufbauen, die im Rahmen der Markenentwicklung geschaffen wird.













